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Wald
Schokland

Schokkerbos

Nach der Urbarmachung des Noordoostpolder wurde fast das gesamte Land landwirtschaftlich genutzt. Der Boden des Schokkerwaldes (ca. 85 ha) besteht aus Ton, Geschiebelehm und Torf. Dieser abwechslungsreiche Boden bot wenig Möglichkeiten für den Ackerbau, dafür aber umso mehr Möglichkeiten für die Natur. Diese Möglichkeiten wurden verbessert, indem bei der Anpflanzung des Waldes Gräben in den steifen Boden gegraben wurden. Diese Gräben bieten Lebensraum für Pflanzen feuchter Lebensräume wie Farne und Moose.

Der Schokkerwald wächst auf einem Boden aus Torf, Geschiebelehm und Ton, mit 8...

Nach der Urbarmachung des Noordoostpolder wurde fast das gesamte Land landwirtschaftlich genutzt. Der Boden des Schokkerwaldes (ca. 85 ha) besteht aus Ton, Geschiebelehm und Torf. Dieser abwechslungsreiche Boden bot wenig Möglichkeiten für den Ackerbau, dafür aber umso mehr Möglichkeiten für die Natur. Diese Möglichkeiten wurden verbessert, indem bei der Anpflanzung des Waldes Gräben in den steifen Boden gegraben wurden. Diese Gräben bieten Lebensraum für Pflanzen feuchter Lebensräume wie Farne und Moose.

Der Schokker-Wald wächst auf einem Boden aus Torf, Geschiebelehm und Ton. Er erstreckt sich über 85 Hektar und liegt an der Westseite der Insel Schokland. Der Wald ist über 50 Jahre alt und besteht hauptsächlich aus Eschen, Eichen und Nadelbäumen. Geschiebelehm und Torf lassen den Wald ungleichmäßig und langsam wachsen. Für Farne, Pilze und Moose bietet dies tatsächlich zusätzliche Möglichkeiten: Kenner fanden mehr als 350 Pilzarten, von denen etwa 30 selten bis sehr selten sind, sowie 75 Moosarten.

Der Wald ist von anderen Waldgebieten isoliert, aber typische Waldpflanzen, wie z.B. das wilde Geißblatt, kommen bereits vor. Der Wald ist die Heimat von Raubvögeln wie Habicht, Mäusebussard, Sperber und Waldohreule sowie von vielen Singvögeln und Rehen. Für den Baummarder wurden spezielle Marderkästen aufgehängt.

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